Beiträge mit dem Schlagwort ‘BiVo’

Rückblick SAB Fachtagung Englisch am 20. Mai 2011 in Zürich

Dear Fellow Teacher
Dear Reader

Das substantielle Interesse an der Fachtagung SAB für Englisch hat uns begeistert: Es war eine grosse Ehre, so viele von Euch Fachspezialist/inn/en und Entscheidungsträger/innen in Zürich zu begrüssen. Euch allen, aber ebenfalls der SAB, den ausgezeichneten Referenten sowie unserer Schule möchte ich für alle Unterstützung nochmals herzlich danken, in der Hoffnung, der Besuch habe sich für Euch gelohnt. Ich bekam bereits einige positive Rückmeldungen und bin froh, dass die umfassenden Referate uns Anwesenden ein ziemlich klares Bild zeichneten bezüglich der Entwicklung und den Herausforderungen des künftigen Englischunterrichts. Ich fand auch, es habe sich im Laufe des Anlasses – trotz allen unterschiedlichen Voraussetzungen – ein sehr angenehmes Gefühl entwickelt, dass wir alle am selben Strick ziehen. Und das hat mich besonders gefreut.

Referenten von links nach rechts:

  • René Schmidt (Präsident SAB)
  • Dr. Christoph Hohl (KV Zürich Business School)
  • Prof. Dr. Michael Prusse (Abteilungsleiter Sekundarstufe 2, PHZH)

Bei der Tagung wurde ich um einige Dokumente gebeten, die ich jetzt als Link nachliefern möchte:

GER mit den neuen Zwischenstufen (für uns besonders interessant sind A 2.2, B 1.1, B 1.2. und B 2)

Schlussbericht Benchmarking Sprachen E-Profil

Hier noch zwei weitere Mitteilungen:
Für den Fall, dass Ihr an Eurer Schule bilingualen Unterricht oder immersive Klassen plant, möchte ich noch mal darauf hinweisen, dass unsere Schule ab August eine Bili-Klasse führt. Bei Fragen könnt Ihr Euch deshalb gerne an mich wenden. Es können allenfalls auch Weiterbildungskurse respektive Schulungen organisiert werden.

In eigener Sache empfehle ich für massgeschneiderte Lehrmittel – besonders für den neuen, auf die LAP resp. BEC Pre ausgerichteten Business-English-Trainer – einen Besuch auf unserer Homepage www.e-dito.ch. Bei Direktbestellungen über mich sind attraktive Rabatte möglich.

Herzliche Grüsse
Christoph Hohl

Vernehmlassung der SAB Englisch Fachtagung (PDF)

Rückblick Fachschaftstagung Deutsch vom 19. Januar 2011 in Zug

Einführung

Im ersten Teil informierten die Rektoren von Zug und Schaffhausen, Hansjörg Truttmann und René Schmidt, über die Prozesse und Gewichtungen der Bildungsverordnung, die im Schuljahr 2012/13 in Kraft gesetzt werden sollte. Einen Einblick in die betrieblichen Gewichtungen gibt die Foliensammlung „BiPla_Schule“.

Im Speziellen ging René Schmidt auf die Institution der SAB ein. Über Ziele und Inhalte informiert die Foliensammlung „SAB“.

Haupreferat

Im Hauptreferat ging Markus Gsteiger, der Koordinator Erste Landessprache, auf die Grundsätze ein, nach denen die Leistungsziele Deutsch überarbeitet worden sind: Bessere Lesbarkeit, klarere Struktur, Befreiung von Ballast, Aufnahme von einigen neuen Leistungszielen dort, wo sich neue Schwerpunkte im Fach erste Landessprache ergeben. Die Übersetzbarkeit in die Erste Landessprache Italienisch und Französisch, ein curricularer Aufbau der Inhalte sowie Rücksicht auf die unterschiedliche Vorbildung der Lernenden waren weitere Elemente, von denen sich die Verfasser leiten liessen. Details dazu findet man unter diesem Link: www.commref.ch/…. Einige Beispiele finden sich auf der Foliensammlung „BiPla_Muttersprache“.

Diskussion des neuen Bildungsplans

Die Voten der abschliessenden Präsentationen der Tischgruppen vermittelten folgende Einschätzungen (Die Zuteilung in die Rubrik „positiv“ und „kritisch“ ist eine subjektive Einschätzung der Tischgruppen und kann von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich ausgelegt werden.):

positiv

  • Entschlackte Formulierungen und bessere Verständlichkeit des Bildungsplans Standardsprache werden begrüsst.
  • Gute Mischung von Verbindlichkeiten und Freiheiten wird den Besonderheiten des Faches gerecht.
  • Wegfall des Basiskurses wird durchwegs begrüsst
  • Promotion wird Sache der Schule.

kritisch

  • Deutsch ist nicht im neuen Fach VV, und wenn doch: Zu befürchten ist eine „Degradierung“ der De-LP zur Korrektoren.
  • Einheitliche Schullehrpläne sind nicht in allen Fächern sinnvoll. Zumindest in Deutsch sollte ein informeller Austausch zwischen den Schulen genügen
  • Gleiche Prüfung für B- und E-Profil kann zu Problemen führen. Positiv aber ist die Aufwertung des B-Profils. Wie wird die Durchlässigkeit zwischen den Profilen B-E-M funktionieren?
  • Das QV und das Prüfungsreglement müssen an den Bildungsplan angepasst werden. Sind die mündlichen und schriftlichen Anteile im Bildungsplan im QV richtig abgebildet?
  • Die Koordination zwischen Schule und Betrieb im Hinblick auf zu vermittelnde Inhalte sollte verstärkt werden. Aber: Soll sich das Fach Deutsch den Erfordernissen der Praxis unterwerfen? Deutsch vermittelt sowohl generelle Kernkompetenzen als auch Allgemeinbildung.