Archiv für Februar 2011

Rückblick Fachschaftstagung Deutsch vom 19. Januar 2011 in Zug

Einführung

Im ersten Teil informierten die Rektoren von Zug und Schaffhausen, Hansjörg Truttmann und René Schmidt, über die Prozesse und Gewichtungen der Bildungsverordnung, die im Schuljahr 2012/13 in Kraft gesetzt werden sollte. Einen Einblick in die betrieblichen Gewichtungen gibt die Foliensammlung „BiPla_Schule“.

Im Speziellen ging René Schmidt auf die Institution der SAB ein. Über Ziele und Inhalte informiert die Foliensammlung „SAB“.

Haupreferat

Im Hauptreferat ging Markus Gsteiger, der Koordinator Erste Landessprache, auf die Grundsätze ein, nach denen die Leistungsziele Deutsch überarbeitet worden sind: Bessere Lesbarkeit, klarere Struktur, Befreiung von Ballast, Aufnahme von einigen neuen Leistungszielen dort, wo sich neue Schwerpunkte im Fach erste Landessprache ergeben. Die Übersetzbarkeit in die Erste Landessprache Italienisch und Französisch, ein curricularer Aufbau der Inhalte sowie Rücksicht auf die unterschiedliche Vorbildung der Lernenden waren weitere Elemente, von denen sich die Verfasser leiten liessen. Details dazu findet man unter diesem Link: www.commref.ch/…. Einige Beispiele finden sich auf der Foliensammlung „BiPla_Muttersprache“.

Diskussion des neuen Bildungsplans

Die Voten der abschliessenden Präsentationen der Tischgruppen vermittelten folgende Einschätzungen (Die Zuteilung in die Rubrik „positiv“ und „kritisch“ ist eine subjektive Einschätzung der Tischgruppen und kann von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich ausgelegt werden.):

positiv

  • Entschlackte Formulierungen und bessere Verständlichkeit des Bildungsplans Standardsprache werden begrüsst.
  • Gute Mischung von Verbindlichkeiten und Freiheiten wird den Besonderheiten des Faches gerecht.
  • Wegfall des Basiskurses wird durchwegs begrüsst
  • Promotion wird Sache der Schule.

kritisch

  • Deutsch ist nicht im neuen Fach VV, und wenn doch: Zu befürchten ist eine „Degradierung“ der De-LP zur Korrektoren.
  • Einheitliche Schullehrpläne sind nicht in allen Fächern sinnvoll. Zumindest in Deutsch sollte ein informeller Austausch zwischen den Schulen genügen
  • Gleiche Prüfung für B- und E-Profil kann zu Problemen führen. Positiv aber ist die Aufwertung des B-Profils. Wie wird die Durchlässigkeit zwischen den Profilen B-E-M funktionieren?
  • Das QV und das Prüfungsreglement müssen an den Bildungsplan angepasst werden. Sind die mündlichen und schriftlichen Anteile im Bildungsplan im QV richtig abgebildet?
  • Die Koordination zwischen Schule und Betrieb im Hinblick auf zu vermittelnde Inhalte sollte verstärkt werden. Aber: Soll sich das Fach Deutsch den Erfordernissen der Praxis unterwerfen? Deutsch vermittelt sowohl generelle Kernkompetenzen als auch Allgemeinbildung.

Listen der Fachvorstände sind abrufbar

Ab heute sind die Listen der Fachvorstände abrufbar. Die Listen befinden sich im jeweiligen Untermenü der Fachschaften:

Korrekturen oder Ergänzungen zu diesen Listen können an den Medien-Koordinator Antonio Anta Brink weitergeleitet werden.